Ein Garten ist nicht nur ein Ort für Zierpflanzen, sondern auch ein Raum, der zur Entspannung und für alltägliche Aktivitäten einlädt. Eine durchdachte Gartengestaltung ermöglicht es, Ruhezonen und Nutzbereiche zu trennen und so ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Jede Ecke kann ihren eigenen Zweck erfüllen – von der Entspannung im Schatten der Bäume bis hin zum praktischen Platz für Gartenarbeit. Wie lässt sich dieser Raum ästhetisch ansprechend und gleichzeitig praktisch gestalten?
Wie beginnt man mit der Planung von Gartenzonen?
Die Grundlage bildet ein Gesamtplan, der die Grundstücksgröße, den Sonneneinfall und die Bedürfnisse des Haushalts berücksichtigt. Bevor Sie sich für Möbel oder Pflanzen entscheiden, überlegen Sie, wo Entspannung und Aktivitäten am besten zur Geltung kommen. Dieser Ansatz hilft, Chaos zu vermeiden und stellt sicher, dass jeder Funktionsbereich seinen eigenen Raum hat.
Wie trennt man Ruhezonen?
Ruhezonen sollten komfortabel sein und zur Entspannung beitragen. Sie befinden sich üblicherweise an wind- und lärmgeschützten Stellen. Folgendes sollten Sie beachten:
- Gartenmöbel, die zum Stil des Gartens passen – Liegestühle, Sessel, Schaukeln.
- Natürlicher Schatten, zum Beispiel durch Pergolen oder hohe Sträucher.
- Dezente Beleuchtung, die die Nutzung des Gartens auch nach Einbruch der Dunkelheit ermöglicht.
Solche Elemente schaffen eine gemütliche, einladende und angenehme Atmosphäre.
Wie plant man Nutzbereiche?
Nutzbereiche umfassen Flächen zum Gärtnern, Gemüseanbau oder zur Aufbewahrung von Gartengeräten. Grundprinzipien:
- Separate Bereiche mit guter Wasserversorgung.
- Befestigte Flächen für den einfachen Transport von Gartengeräten.
- Ergonomische Anordnung von Gewächshäusern, Hochbeeten und Kompostern.
Das erleichtert die tägliche Gartenarbeit und verleiht dem gesamten Garten eine logische Struktur.
Wie lassen sich Entspannungs- und Nutzbereiche harmonisch verbinden?
Es geht nicht um strikte Trennung – der ideale Garten vereint Erholung und praktische Funktionen. Sie können beispielsweise Folgendes nutzen:
- Wege aus Naturstein oder Holz, die von der Terrasse zum Gemüsegarten führen.
- Hohe Zierpflanzen dienen als „grüne Trennwände“ und gliedern die verschiedenen Bereiche dezent.
- Gemeinsame Elemente, wie beispielsweise eine Pergola mit Kletterpflanzen, dienen sowohl dekorativen als auch schützenden Zwecken.
Solche Lösungen schaffen einen harmonischen Garten, in dem jeder Bereich seinen individuellen Charakter behält.
Gartenmöbel und Funktionalität
In Entspannungsbereichen ist Komfort genauso wichtig wie Design. Gartenmöbel sollten wetterfest sein und zum Stil der Umgebung passen. Es lohnt sich, verschiedene Sitzmöglichkeiten – Bänke, Sessel und Liegen – zu kombinieren, damit jeder einen bequemen Platz findet. Zu einem funktionalen Garten gehört auch die passende Anordnung von Tischen, Pflanzkörben und Beleuchtung.
Zierpflanzen zur Abgrenzung von Bereichen
Die Auswahl von Zierpflanzen verschönert nicht nur den Garten, sondern hilft auch, natürliche Grenzen zwischen den Bereichen zu schaffen. Folgende Pflanzen eignen sich dafür:
- Laub- und Nadelsträucher als Hintergrund für Entspannungsbereiche.
- Kletterpflanzen an Pergolen trennen Erholungs- und Funktionsbereiche.
- Niedrige Stauden und Blumenbeete entlang der Gartenwege.
Solche Kombinationen erzeugen den Eindruck von mehr Raum und einer harmonischen Komposition.
Wie optimiert man einen Garten hinsichtlich Komfort und Ästhetik?
Die Kombination von Entspannungs- und Nutzbereichen erfordert eine durchdachte Gartenplanung. Kontraste wirken gut: helle Oberflächen für Entspannungsbereiche und natürliche Materialien für Nutzbereiche. Es empfiehlt sich, den Gartenplan saisonal anzupassen und Pflanzen und Möbel den wechselnden Bedürfnissen entsprechend zu wählen.
Monika Schubert
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